Jubiläumssieg der Elite-Truppe!"Sieg" schallt es aus fünf Kehlen als Starorganisator Günter Horten um 19:30 Uhr den Gewinner der 10. Niederstadtfelder Dorfolympiade kürt. Rot-weiße Trikots ziehen triumphierend durch die Menge zur Bühne. Der Pott kehrt nach neun Jahren zurück zur Elite-Truppe! Und das nach einem sehr mäßigen Start an der "Holzklotzstation". Es ist wahrhaftig kein toller Start, aber auch noch kein Grund zur Panik. Als wir dann vom Orga-Team auf den Weg geschickt werden, sagen wir noch scherzhaft und nichts ahnend zu den Moskitos: "Wir brechen jetzt auf zu unserem Triumphzug." Die Schätzfragen kann man meist schlecht beurteilen, doch sind wir nach dieser Station einigermaßen zuversichtlich. Die Stimmung wandelt sich jedoch zur Euphorie an der Basketballstation. Udo "Air Jordan" Schmitz versenkt den Ball sage und schreibe fünf mal im Korb und ebnet den Weg zu einer Top-Platzierung an der von Jakob Schnichels fehlerlos geleiteten Station. Weiter zu den Allgemeinwissen-Fragen und dem Puzzle. Udo, noch im Rausch vom Basketball, und Uwe managen das Puzzle. Der Rest beantwortet die Fragen. Benelli glänzt mit seinem Wissen über Mozart und Harry Potter. Es erübrigt sich zu erwähnen, welche Rolle "The Brain" an dieser Station spielte. "Alles im Lot!", so das Fazit nach dieser Hürde. Am Spielplatz laufen wir - unter den Augen der erblassten Doofen - glatte zwei Minuten mit dem Golfball. Nur ein Team ist noch schneller auf diesem Parcours. Diese starke Mannschaftsleistung hält uns dicke im Rennen um den Pott. Auch Mike Micks Gemeindewappen können uns an diesem Tag nicht stoppen. Die Teebeutel hingegen hätten wir etwas besser werfen können. Rainer hätte seinen Kopf am liebsten in der Teebeuteltonne versenkt. Doch besonders Uwes und Udos Würfe halten uns auch hier über Wasser. Benelli schafft es sogar, sich einen Teebeutel mit einem "Hinterrücksüberkopfwurf" auf den eigenen Rücken zu werfen. Nach Martinas Landkarte sind wir guter Dinge, auch hier nicht versagt zu haben. So geht's also zurück zur Gemeindehalle. Wie jedes Jahr nach der letzten Station gibt jeder seine Prognose ab. Diese fallen durchweg positiv aus. Der Sieg scheint - auf Grund der "Holzklotzstation" - den meisten von uns doch sehr unwahrscheinlich. Einzig Benelli hält es für möglich, denn irgendwie hatten wir dieses Jahr nicht den sonst alljährlichen Aussetzer an irgendeiner Station, der uns in der Vergangenheit schon des öfteren entscheidend zurückgeworfen hatte, wie z.B. beim Kegeln oder Luftballonknoten. An der Halle angekommen geht sofort die Diskussion über Zeiten, Ergebnisse oder Antworten los. Man tastet sich heran, was wohl die anderen an den einzelnen Stationen geleistet haben. Meistens wird man, besonders von den Doofen, dabei doch nur belogen. Die Wahrheit liegt dann allein bei der Siegerehrung. Und hier ist dann der "FC Bayern" der Dorfolympiade mal wieder vorn. Nicht "Borussia Doofen Dortmund" und auch nicht "FC Energie Obszönen Cottbus". Der härteste Verfolger, die Überspitzen, hätten den Sieg sicher auch verdient gehabt. Aber, so ist das Leben halt - wir wissen ja selbst, wie das ist. Eine tolle Dorfolympiade geht nach einer schönen Feier spät abends bzw. morgens zu Ende, nachdem wir mehrmals - von Stefan Pallemanns begleitet - vor der Bühne "We are the champions" gesungen haben. Was das Feiern betrifft, zeigten neben den Siegern wohl die Doofen, die widerwillige, aber sehr faire Gratulanten waren, das größte Stehvermögen. Ein großes Kompliment muss man den Organisatoren machen, denn es war vielleicht die bisher fairste Olympiade, da keine Mannschaft auf Grund der Anzahl der Mitglieder, des Geschlechts oder des Alters benachteilgt war. Hängen bleiben sicherlich Udos 15-Punkte-Würfe, der maßgeblichen Anteil am Erfolg - übrigens seinem ersten - hatte. Überhaupt waren alle sehr zufrieden mit dem Ablauf des Tages. Die "Überraschung" war wirklich eine Überraschung und Charly und Michael Haep ließen uns das nicht angetretene Mayko-Team fast vergessen. Eine Bereicherung stellte sicherlich auch Alexander Klett mit seinem "Harem" dar. Und die Elite-Truppe ist wieder da wo sie hingehört! |
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