Mir dochten mir hätten et dropp

Die 13 scheint nicht die Glückszahl der Elite-Truppe zu sein, denn die 13. Niederstadtfelder Dorfolympiade war nicht gerade unser stärkster Auftritt.

Knackpunkt war in diesem Jahr die Dreesstation. Udo war der Mann am Wasserstrahl. Mit viel Gefühl schlabberte er Tropfen um Tropfen in den Trichter. Sah gut aus, was er machte. Das Fazit seiner Teamkollegen: "Astrein"! Auch die Aussage von Stationsleiterin Karin Horten, wir seien schlecht gewesen, machte uns nichts, denn wir waren überzeugt, die Doofen hätten Anweisung gegeben, uns gut zu verarschen. Tatsächlich aber stellte sich raus dass Udos "Spritztechnik" die falsche war, und wir anstatt mit Gefühl mit Power hätten agieren müssen. 23. Platz an dieser Station. Scheiße, unsere Erfahrung sagte uns, das Ding können wir nicht mehr gewinnen. Offen bleibt die Frage, ob nicht doch eine "doofe" Intrige im Spiel war und der Trichter vor unserer Ankunft verkleinert wurde.

Gut waren wir beim Fußball-Kegeln, vor allem Rainer machte Punkte. Die FIFA-Station war auch okay.

Am Spielplatz riefen wir, unter der Anfeuerung der Scheinheiligen, schier grenzenloses Leistungsvermögen ab. Weiß der Teufel, warum da nicht mehr Wasser im Eimer war.

Die Maare bei Norbert waren schwer zu erkennen auf diesen – zumindest für uns – sehr unscharf fotografierten Bildern

Auch die Gewürze bei Barbara (Goldfasan) und Rainer haben nicht so gerochen wie die bei uns zu Hause.

Die "Wer wir Millionär?"-Station brachte in diesem Jahr auch nicht die gewohnten Brain-Punkte. Grund hierfür: Der Schwierigkeitsgrad der Fragen war uns zu niedrig. Bei der Frage nach Olympia 1952 versuchten wir Michaela und Helga Jauch einen Telefonjoker abzuquatschen, leider ohne Erfolg. Alles Looda...

Fehlen noch die Kartoffeln und die 550 gr. Wasser. Beides bekamen wir ganz gut hin. Der Faden war grade mal 2 cm zu kurz. Man sah also unsere Klasse auch in diesem Jahr des öfteren aufblitzen!

Am Dorfplatz sangen wir dann als Münchener Freiheit alles in Grund und Boden. Schade nur, dass die Jury, allen voran Klaus Jürgen Bohlen, keine Ahnung von Musik hatte.

Vor der Siegerehrung wussten wir also genau, dass der Pott nicht in unseren Händen landen würde. Dass Anhänger eines geistlichen Paters diesen mit nach Hause holen würden, hätten wir – wie die meisten anderen – auch nicht gedacht. So ging diese Dorfolympiade mit einer faustdicken Überraschung zu Ende. Glückwunsch an die Mannschaften auf dem Treppchen, vor allem an den Sieger Pastor Fl.Urin.

Zum Schluss noch ein hochverdientes Lob an die Doofen für eine tolle Dorfolympiade. Die Frage mit dem Trichter bleibt jedoch offen.

 

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